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Literaturreihe

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Belletristik / Krimi

 

Tanja Langer und David Majed

Der Himmel ist ein Taschenspieler

Tanja Langer und David Majed : Der Himmel ist ein Taschenspieler
Roman, ca. 380 Seiten
Hardcover mit SU
ca. € (D) 19,99
ca. € (A) 20,60 | ca. CHF 29,90*
erscheint im März 2014
LangenMüller Verlag
Foto: © LangenMüller Verlag
Tanja Langer und David Majed
Eine deutsch-afghanische Familiengeschichte
Nach zwanzig Jahren kehrt Mahboob aus Frankfurt nach Kabul zurück, und trifft dort auf seinen Vater, den er seit der Flucht mit seiner Mutter 1979 nicht mehr gesehen hat. Fragen bedrängen den jungen Mathematiker: Wieso wurde die Familie getrennt? Und was geschah mit seiner Schwester Aziza? Nun sind die Taliban abgezogen, das Land ist zerstört, aber voller Hoffnung. Mahboob taucht immer tiefer in eine Welt ein, die ihm fremd ist und doch vertraut - stets auf der Suche nach sich selbst: Wer bin ich? Wohin gehöre ich? Ein zutiefst berührender Familienroman, der uns ein überraschendes Afghanistan zeigt, jenseits von Burka und Bundeswehr, mit Miniröcken in den Siebzigern, den Widerstandskämpfen in den Achtzigern, und der Aufbruchsstimmung der jüngsten Zeit.

Die Berliner Autorin Tanja Langer und der Entwicklungshelfer David Majed aus Kabul, aufgewachsen in Deutschland, lernten sich 2010 über das Internet kennen. Ihre Zusammenarbeit über Tausende von Kilometer hinweg ist fast ein Wunder - und ein Glücksfall für die Leser. David Majeds Blick auf das Land von innen und außen trifft auf Tanja Langers emotionale, präzise Sprache, seine tiefe Kenntnis auf ihre Neugier. Mit einer gemeinsam entwickelten Stimme erzählen sie hier.
 

Tanja Langer

Der Maler Munch

Tanja Langer : Der Maler Munch
ca. 224 Seiten mit 8 farb. Bildtafeln
11,8 x 19,2 cm,
Hardcover mit SU
ca. EUR (D) 18,-
ca. EUR (A) 18,50 | ca. CHF* 27,90
erscheint im Juli 2013
ISBN 978-3-7844-3335-6
Es sind die Extreme, denen sich der große Maler Edvard Munch Zeit seines Lebens ausgesetzt hat. Tanja Langer schreibt hier keine klassische Biografie, sondern eine literarische Annäherung, ausgehend von seinen Bildern

Entstanden ist das spannende Porträt eines Menschen, der sich getrieben fühlte, sich selbst in eine Nervenheilanstalt einwies, grandiose Kunstwerke schuf und heute von der jungen Künstlergeneration wieder entdeckt wird. Die intensive Hassliebe zu Tulla Larsen, die Auseinandersetzung mit der Fotografie, Munchs Ringen um Freiheit und Unabhängigkeit als Künstler, seine rastlosen Reisen von Paris, Berlin, Warnemünde über Kopenhagen bis Ekely - man wird Munchs Bilder mit ganz anderen Augen sehen.

Tanja Langer, 1962 in Wiesbaden geboren, lebt seit 1986 in Ber- lin. Sie inszenierte zahlreiche Theaterstücke, bekam drei Töchter und verlegte sich aufs Schreiben. Sie veröffentlichte Erzählungen, Hörspiele und Romane. Sie verfasste u.a. das Libretto für die Oper Kleist von Rainer Rubbert (UA 2008), 2006 Kleine Geschichte einer Frau, die nicht treu sein konnte und 2011 die Novelle Wir sehn uns wieder in der Ewigkeit. Die letzte Nacht von Henriette Vogel und Heinrich von Kleist (dtv).
 

Guido M. Breuer

Die Maiskolbenmörder
Ein Eifel-Krimi

Guido M. Breuer : Die Maiskolbenmörder
1. Auflage 2014, ca. 256 Seiten
ISBN: 978-3-7844-3341-7
ca. 16,99 €* D / 17,50 €* A /
25,90 CHF* (UVP)
LangenMüller
Januar 2014
Guido M. Breuer
Foto: © Christian-Liepe
In einem kleinen, verschlafenen Eifeldorf geschehen plötzlich mehrere Morde. Schnell ist eine Verdächtige gefunden: die attraktive Jenny, die mit ihren sexuellen Eskapaden selbst vor dem Pfarrer nicht haltmacht. Und ehe man sich versieht, sind viele im Dorf auf irgendeine Weise in das Geflecht aus Eifersucht und Erpressung verwickelt: Jennys Ehemann, der Schwiegervater, ein zwielichtiger Detektiv und nicht zuletzt die lesbische Freundin Manuela. Selbst die Frau des Dorfpolizisten hat ihre Finger mit im Spiel! Eine köstliche Parodie auf das vermeintlich friedliche Landleben, in dem sich unerwartete Abgründe auftun.

Guido M. Breuer, geboren 1967 in Düsseldorf, war in seinem ersten Leben Bankkaufmann und IT-Berater. Heute lebt und arbeitet er als freier Schriftsteller in Bonn. Er hat mehrere erfolgreiche Eifel-Krimis veröffentlicht.

Website: www.guido-m-breuer.de
 

Benjamin Kindervatter

Amuse Gueule ist kein Dorf in Sachsen

Benjamin Kindervatter : Amuse Gueule ist kein Dorf in Sachsen
Roman, ca. 180 Seiten
12,8 x 21 cm, Hardcover mit SU
ca. € (D) 17,99
ca. € (A) 18,50 | ca. 27,90 CHF
erscheint im März 2014
ISBN 978-3-7844
Benjamin Kindervatter
Foto: © Robert Staff
VIVE LA DIFFÈRENCE
Was verbindet eine katholische Parisienne mit einem zynischen Ostberliner sächsischer Herkunft? Gemeinsame Vorlieben für Hochprozentiges und Kulinarisches? Eher weniger, vielmehr sind es die berühmten Gegensätze, die sich anziehen: feine französische Hochkultur versus deutsche Ruppigkeit, ergänzt durch sächsische Wurzeln, die Gelegenheit für nicht ganz ernst zu nehmende Reminiszenzen an DDR-Zeiten bieten. Das Ergebnis: Chaotischamüsante Szenen aus dem Alltag eines ungleichen Liebespaares, das versucht, die kulturelle Kluft mit Humor und Gefühl zu überbrücken..

Benjamin Kindervatter, Benjamin Kindervatter, geb. 1977 in Leipzig, floh im Herbst 1989 über die ungarisch-österreichische Grenze nach Westdeutschland. Nach Stationen in Augsburg, Münster und Dortmund landete der studierte Grafikdesigner schließlich in Berlin. Nach seinen ersten Lesebühneauftritten Anfang 2012 entschloss er sich, mit einem eigenen Bühnenprogramm auf Tour zu gehen. Seit 2013 lebt er als Autor und Grafiker wieder in Leipzig.

Website: www.kindervatter.com

 

Feridun Zaimoglu

Der Mietmaler
Eine Liebesgeschichte

Feridun Zaimoglu : Der Mietmaler
mit zahlreichen Illustrationen des Autors
Ca. 128 Seiten
ca. EUR (D) 19,99
LangenMüller
ISBN 978-3-7844-
Februar 2013
Eine herb-zarte Liebesgeschichte von Feridun Zaimoglu
Sonja tobt. Und kurz darauf verschwindet sie. Zurück bleibt der Maler, der die Frauen liebt, die „mit ihren frisch gecremten glänzenden Gesichtern“. Der, wenn er eine Frau sieht, sofort zum Skizzenblock greifen und sie porträtieren muss. Er ist ein einsamer Tagträumer, ein „Bilderkrämer“, den im Viertel alle kennen. Eines Tages erreicht ihn ein Auftrag, eine Frau aus der nahen Stadt zu malen. Er klingelt, überreicht Mozartkugeln, zeigt ihr seine Mappe mit Zeichnungen von Frauen. Edouard und Nora, Maler und Modell, Mann und Frau, das Spiel beginnt.

Feridun Zaimoglu, geboren 1964 im anatolischen Bolu, studierte Kunst und Medizin in Kiel, wo er seither als Schriftsteller und Maler lebt. Der vielseitige Autor wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem „Preis der Literaturhäuser“ (2012). Zu seinen bekanntesten Publikationen zählen die Romane „Kanak sprak“ (1995), „German Amok“ (2002), „Liebesbrand“ (2008) und „Ruß“ (2011)

Lebenserinnerungen / Biographien

 

Gerald Asamoah, Peter Großmann

„Dieser Weg wird kein leichter sein ...“
Mein Leben und ich

Gerald Asamoah : Dieser Weg wird kein leichter sein
2. Auflage 2013, 224 Seiten, mit zahlr. Fotos und Farbbildteil
ISBN: 978-3-7766-2691-9
19,99 EUR* D / 20,60 EUR* A / 29,90 CHF* (UVP)
Herbig
Ich möchte erzählen von meiner Kindheit in Ghana, meiner Karriere als Fußballer, von den Anfeindungen, denen ich ausgesetzt war, nur weil ich schwarz bin, von meiner Krankheit und meinem Glauben an Gott. Ich denke, dass ich etwas weitergeben kann - in der Hoffnung, dass man versteht, dass Dinge, die passieren, nie umsonst sind und im Zweifelsfall einfach weggelacht werden können. Denn ohne ein Lachen wäre mein Leben nicht denkbar.

Ein Selbstporträt, das Gerald Asamoah zeigt, wie er ist: sympathisch, offen und unverwüstlich optimistisch

Gerald Asamoah, 1978 in Ghana geboren, ist ein erfolgreicher deutscher Profi-Fußballer. Er spielte u.a. für Hannover 96, Schalke 04 und den FC St. Pauli. 2002 wurde er mit der Nationalmannschaft Vize-Weltmeister und 2006 WM-Dritter. 2012 schaffte er mit der SpVgg Greuther Fürth die Sensation, den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Er lebt mit seiner Familie im Ruhrgebiet.

Peter Großmann ist Fernsehzuschauern bestens als Sportexperte des ARD-Morgenmagazin bekannt. Mit Gerald Asamoah an seiner Seite war der Fernsehpreisträger während der WM 2010 in Südafrika unterwegs - dort entstand ihre Freundschaft und die Idee für das Buch "Dieser Weg wird kein leichter sein". Der vielseitige Reporter, Moderator und Hochschuldozent ist auch als Buchautor erfolgreich und lebt mit seiner Familie in Dortmund.
 

Fritz Egner

Mein Leben zwischen Rhythm & Blues

Fritz Egner : Mein Leben zwischen Rhythm & Blues
Ca. 280 Seiten mit zahlr. Abbildungen
Hardcover mit SU
ISBN: 978-3-7766-2691-9
Preis: (D) ca. 22,99 EUR
23,70 EUR, CHF 34,90 EUR
erscheint im September 2013
ISBN: 978-3-7844-3330-1
LangenMüller Verlag
Er besitzt über 20.000 CDs und 25.000 Platten. Seit vier Jahrzehnten ist Fritz Egner auf Du und Du mit den Größten der Musikgeschichte. Angefangen hat alles mit einem Job als Studiotechniker beim Sender AFN, der den Musikgeschmack einer ganzen Generation prägte. Bei Warner Brothers gaben sich die Stars die Klinke in die Hand- und er traf sie alle: James Brown, Prince, Dia- na Ross, Lionel Richie... Fritz schreibt über seine Hits – zum ersten Mal und mit der mitreißenden Begeisterung, für die seine Fans ihn lieben.

Fritz Egner, geboren 1949 in München, ist bekannt als Radio- und Fernsehmoderator. Seit 1979 ist er eine der Stimmen beim BR und präsentierte zudem unvergessliche Sendungen für ARD, ZDF und Sat.1, wie „Dingsda“ oder „Die versteckte Kamera“. Er lebt in der Nähe von München.

„Fritz Egner – einer, den ich immer bewundert habe, wie er sich in der englischsprachigen Musik auskennt. Er ist immer den großen Stars auf Augenhöhe bzw. Ohrenhöhe begegnet, er ist für mich eine Instanz.“
Günther Jauch
 

Peter Weck

War's das?
Erinnerungen

Peter Weck: War's das? Erinnerungen
Amalthea Verlag
Erscheinungstermin: Dezember 2010
Preis ca. 22,95 €
ISBN: 978-3-85002-721-2
Die pointenreichen Erinnerungen des Publikumslieblings
Peter Weck feierte im August 2010 seinen achtzigsten Geburtstag und macht uns und sich ein besonderes Geschenk: Seine Autobiografie "War's das?".

Schonungslos ehrlich und berührend, charmant und pointenreich blickt der Ausnahmekünstler - Schauspieler, Regisseur, Intendant und Talententdecker - zurück auf ein erfolgreiches Leben: berichtet von Kindheit, Krieg und früher Karriere, erzählt Berührendes und Anekdotenreiches aus seinem Werdegang und fängt spannende Vorgänge hinter den Musical-Kulissen ein. In Doppelfunktion als Regisseur und Darsteller prägte er die deutsche Fernsehgeschichte, mit zauberhaften Stoffen wie "Ich heirate eine Familie" gewann er die Herzen der Zuschauer und ließ die Einschalt-Quoten nach oben schnellen. Mit seinem unvergleichlich lapidaren Humor und sensiblem Understatement schildert er Kollegen, Familie und Freunde und erinnert sich an einzigartige Momente aus Film und Theater.

Peter Weck wurde am 12. August 1930 geboren. Nach seiner Ausbildung am Max Reinhardt Seminar wurde der Regisseur, Schauspieler und Theaterintendant Mitglied des Wiener Burgtheaters. 1983 übernahm er die Direktion des Theaters an der Wien. Zahlreiche Auszeichnungen, Ehrungen und Publikumspreise zeugen von seiner Anerkennung durch Öffentlichkeit und Politik.

Vorträge / Sachbuch

 

Antonia Rados

Die Bauchtänzerin und die Salafistin: Eine wahre Geschichte aus Kairo

Antonia Rados : Die Bauchtänzerin und die Salafistin: Eine wahre Geschichte aus Kairo
Gebunden, ca. 224 Seiten
Preis: ca. 19,95 €
Amalthea Verlag
ISBN: 978-3850028769
ET: April 2014
Antonia Rados
Foto: © Antonia Rados, privat
Seit dreißig Jahren berichtet Antonia Rados aus Krisengebieten in aller Welt. Viel beachtet waren ihre engagierten Reportagen über Frauen in der arabischen Welt: über eine junge Iranerin, die sich aus Angst vor der Zwangsheirat selbst verbrennt; über die von Muammar al-Gaddafi geschändeten Frauen. In Kairo ist sie zwei Schwestern begegnet, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Die eine provoziert als Bauchtänzerin und Filmstar, die andere lebt als Salafistin nach ultrakonservativen Vorschriften. Sie sind keine Ausnahme, sondern die extremen Spannungsfelder, die heute in Ägypten herrschen. Das Porträt der beiden Frauen und ihrer Welten ist ein eindringlicher Blick auf eine Gesellschaft, die vor der Zerreißprobe zwischen Politik und Islam steht.

Antonia Rados, geb. in Klagenfurt, studierte Politikwissenschaft in Salzburg und Paris sowie internationale Beziehungen in Bologna. An 1980 war sie in der außenpolitischen Redaktion des ORF tätig, mit Stationen in Washington und Rom. Seit 1991 berichtet sie für RTL aus Krisengebieten und Kriegsschauplätzen u.a. im Kosovo, in Afrika, Afghanistan und dem Irak. Ihre TV-Dokumentationen wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit der "Romy", dem Deutschen Fernsehpreis, dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis. Ihre Bücher mit außergewöhnlichen Reportagen wurden Bestseller.
 

Jürgen Todenhöfer

Du sollst nicht töten
Mein Traum vom Frieden

Jürgen Todenhöfer : Du sollst nicht töten - Mein Traum vom Frieden
448 Seiten
19,99 € (D), 20,60 € (A), CHF 28,50 €
C. Bertelsmann Verlag
Foto: © Julia Leeb
Jürgen Todenhöfer
„Du sollst nicht töten“ – ein leidenschaftliches Plädoyer für eine Welt, in der Konflikte in Verhandlungen, nicht mit Waffengewalt gelöst werden.

Seit Jahrzehnten kämpft Jürgen Todenhöfer gegen den „Irrsinn des Krieges“. Als Anfang 2011 die Menschen im Mittleren Osten gegen ihre Herrscher aufbegehrten, war er vor Ort, um dort insgesamt sieben Monate lang zu recherchieren. Oft unter großen Gefahren.
In seinem Buch erzählt Jürgen Todenhöfer von seinen dramatischen Erlebnissen in Ägypten, Libyen und Syrien, aber auch in Afghanistan, Irak, Iran und in Gaza. Dabei schildert er nicht nur Bombardements und Straßenkämpfe sowie die Angst, das Leiden und Sterben Unschuldiger, sondern berichtet auch ausführlich von seinen Gesprächen mit beiden Seiten – Rebellen und Staatsführern.

Eindringlich widerlegt Todenhöfer die Argumente, die hiesige Politiker und Medien zur Rechtfertigung der vom Westen geführten oder geschürten Kriege vorbringen. Wenn die muslimische Welt systematisch dämonisiert wird, wenn von „Schurkenstaaten“ oder vom „Krieg gegen den Terror“ die Rede ist, geht es nie wirklich um Menschenrechte und Demokratie, sondern um handfeste Interessen des Westens: um Bodenschätze, Vormachtstreben, Geostrategie.

Am Ende seiner Reisen steht ein nachdrückliches Bekenntnis gegen den Krieg: „Wenn alle Menschen gleich sind – warum ist man dann ein Mörder, wenn man einen Menschen im Westen tötet, aber ein Held, wenn man in Afghanistan einen Afghanen tötet? Wenn wir das Böse bekämpfen wollen, sollten wir bei uns anfangen. Bei der Heuchelei, mit der wir unsere Kriege als edle Taten darstellen.“ Das Böse liegt nicht im Mittleren Osten. Es liegt in uns allen.
 

Steffen Bruendel

Zeitenwende 1914
Künstler, Dichter und Denker im Ersten Weltkrieg

Steffen Bruendel : Zeitenwende 1914
ca. 288 Seiten
13,8 x 22,0 cm, Hardcover mit SU
ca. € (D) 19,99
ca. € (A) 20,60 | ca. CHF 29,90*
Erstverkaufstag: 24.Februar 2014
ISBN 978-3-7766-2734-3
Steffen Bruendel
Foto: © Markus Rock
Eine einzigartige Epochendiagnose

Das erste Buch zum Thema aus dem Blickwinkel der damaligen geistigen Elite

Viele deutschsprachige Künstler und Literaten jubeln bei Kriegsausbruch 1914. Auch Philosophen, Historiker und Theologen versuchen, dem Krieg einen höheren Sinn zu verleihen. Er wird als geistig-kulturelle Auseinandersetzung mit den Feinden und als Chance zur gesellschaftlichen Erneuerung gedeutet. Im Verlauf des Krieges mehren sich jedoch die kritischen Stimmen. Der Historiker Steffen Bruendel zeigt anhand zahlreicher Originaltexte auf, inwiefern Entwicklungen im künstlerischen, gesellschaftlichen und politischen Bereich angestoßen wurden, die bis heute nachwirken. Entstanden ist so ein spannender Blick auf die Zeit des Ersten Weltkriegs als Ideenwende - und ein außergewöhnliches Leseerlebnis.

Dr. Steffen Bruendel, geboren 1970, ist deutscher Historiker und seit 1999 als Wissenschafts- und Kulturmanager für verschiedene Stiftungen und Unternehmen tätig. Zudem war er Lehrbeauftragter der Universitäten Bielefeld und Bochum. Er forscht und publiziert insbesondere zur Geschichte des Ersten Weltkriegs und der europäischen Nachkriegsordnung.
 

Ulrich Ladurner

Eine Nacht in Kabul
Unterwegs in eine fremde Vergangenheit

Ulrich Ladurner : Eine Nacht in Kabul - Unterwegs in eine fremde Vergangenheit
Erscheinungstermin: 15.9.2010
256 Seiten, Hardcover
Vorwort von Helmut Schmidt
Residenz Verlag
EUR 21,90 / sFr 37,50
ISBN: 9783701732050
Foto: © Nicole Sturz
Ulrich Ladurner
Was haben wir in Afghanistan verloren?
Demokratie, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit - in ihrem Namen führt der Westen in Afghanistan Krieg gegen die Taliban und gegen den Terror. Ulrich Ladurner berichtet von den Schauplätzen in diesem Konflikt, in dem die zentralen Werte des Westens beschädigt werden. Seine Reisen führen ihn in ein Land voller Gegensätze, auf den Spuren von Eroberungen und Niederlagen. Er blickt zurück in die lebendige Vergangenheit eines alten Schlachtfeldes, das Europäern und Amerikanern zur Obsession wurde, und legt Zeugnis ab über das Leben der Menschen heute.

Was er erzählt, lässt uns verstehen, warum Großmächte in Afghanistan scheitern. Ein Geschichts- und Geschichtenbuch über Feindbilder und die Macht der Erinnerung, das Antworten sucht auf die provokante Frage, was wir in Afghanistan eigentlich verloren haben.

Ulrich Ladurner, geboren 1962 in Meran/Südtirol, studierte Politikwissenschaft und Geschichte in Innsbruck. Seit 1999 berichtet er als Auslandsredakteur der Wochenzeitung DIE ZEIT aus Irak und Iran, Afghanistan und Pakistan. Er lebt in Hamburg.

Blog: Ulrich Ladurner Blog
 

Elias Bierdel

Ende einer Rettungsfahrt
Das Flüchtlingsdrama der Cap Anamur

Elias Bierdel : Ende einer Rettungsfahrt - Das Flüchtlingsdrama der Cap Anamur
Vorwort von Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul, über 100 bislang unveröffentlichte Fotos und Dokumente, 232 Seiten, gebunden, (D) € 19,80
ISBN-13: 978-3-9352-2165-8
Verlag Ralf Liebe
Elias Bierdel
Elias Bierdel – Autor, Journalist, Menschenrechts-Aktivist (geb. 1960) war 2004 an der Rettung von 37 schiffbrüchigen afrikanischen Flüchtlingen beteiligt, an denen die italienische – und letztendlich die europäische – Politik ein Exempel statuieren wollte. So wurde dem deutschen Rettungsschiff "Cap Anamur" drei Wochen lang die Einfahrt in den sicheren Hafen verwehrt, 36 der 37 Flüchtlinge wurden sofort und ohne Rücksichtnahme auf ihre persönliche Situation oder ihr tatsächliches Herkunftsland nach Afrika abgeschoben. Bierdel, der Kapitän und der erste Offizier der "Cap Anamur" wurden festgenommen und der "Schlepperei" angeklagt. Haftstrafen und hohe Geldbußen drohten. Erst im Oktober 2009 wurden sie freigesprochen.

Während die Solidarität mit den Rettern und den Flüchtlingen in Italien ausgesprochen groß war, begann in Deutschland eine beispiellose Hetzkampagne. Der Prozess selbst wurde von den deutschen Medien danach weitgehend ignoriert.
Den Verlauf der Rettungsaktion und die darauf folgenden Reaktionen hat Elias Bierdel in dem Buch "Ende einer Rettungsfahrt. Das Flüchtlingsdrama der Cap Anamur" eindringlich geschildert. Eben dieser Dokumentation von Flüchtlingsdramen an den EU-Außengrenzen und der Beschäftigung mit diesem verdrängten und verschwiegenen Thema widmet sich auch die Organisation "borderline-europe - Menschenrechte ohne Grenzen e.V.", die Bierdel 2007 gründete. Publikationen der Organisation machen deutlich, wie sehr sich Europa mittlerweile in eine Festung verwandelt hat, zu deren "Verteidigung" die "illegalen Einwanderer" auf eine Stufe gestellt werden mit Terroristen und dem organisierten Verbrechen.
Seit März 2010 arbeitet Bierdel außerdem als Experte für Migration und Grenz-Management am Österreichischen Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (ÖSFK). Dort ist er unter anderem für die Ausbildung ziviler Friedenshelfer für die UNO, Entwicklungsagenturen und große NGOs zuständig.

Thema Vortrag: "Europa - hart an der Grenze"
Anhand von zahlreichen, exklusiven Fotos und Dokumenten beschreibt Elias Bierdel die von der Öffentlichkeit weitgehend ignorierten Zustände an den europäischen Außengrenzen.
Bierdel zeigt auf, welche Formen die "Festung Europa" angenommen hat - und mit welchen Mitteln an den Grenzen Flüchtlinge und MigrantInnen daran gehindert werden, auf EU-Territorium zu gelangen.
Ausgehend von eigenen Erfahrungen an Bord des deutschen Hilfsschiffs "Cap Anamur", dem im Juni 2004 die Rettung von 37 afrikanischen Schiffbrüchigen gelang, nimmt uns Bierdel mit auf eine Reise an die Ränder Europas, wo im Dienste vermeintlicher "Sicherheitsinteressen" ein Menschenleben für die Strategen der Abwehr oft nicht mehr zählt. Dabei steht vor allem die fragwürdige "Grenzsicherung" auf See mit ihren tausenden, anonymen Opfern im Mittelpunkt. Aber auch die hochgerüsteten Zäune um Ceuta und Melilla, das Elend der Abschiebelager und die eskalierende Gewalt an den Land-Grenzen werden geschildert.

Dauer ca. 1 Stunde.

Literaturreihe

 

Veranstaltungsreihe

KIRSCHNER LIVE

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Kirschner